Allgemein · Reisen

Von Tarifa nach Marrakesch. Trampen durch Marokko Part 1

Im September 2016 ging es für mich und meinen Verlobten nach Afrika. Marokko genauer gesagt. Von Tarifa (Südspanien) aus, ging es mit der Fähre rüber auf den noch unentdeckten Kontinent. Nach einer Stunde Fahrt kamen wir dann in Tanger an. Dort war es zwar noch genauso warm, wie in Spanien, aber viel chaotischer. Uns bot sich ein typisch afrikanisches Stadtbild. Sandfarbene Bauten, persische Moscheen und überall Menschen mit Tieren auf den Straßen. Es war der Teufel los.  Viel Verkehr war gut für uns. Denn wir hatten den Plan, am besten noch am selben Tag bis nach Marrakesch zu trampen.

spain
Tschüß Spanien – Und auf nach Afrika!

Also schnell ein Schild gemalt, auf die (noch auch in lateinischer Schrift vorhandenen) Straßenschilder geschaut und an den Straßenrand gestellt. Keine 2Minuten später saßen wir hinten auf dem Anhänger eines dieser Motorräder mit Anhänger. keine Ahnung wie die heißen, aber ich war überglücklich, wie ich da auf dem Anhänger saß und mir der Wind durch die Haare wehte. Circa eine Stunde später lud uns unser Fahrer an einer Tankstelle ab und wollte umgerechnet ungefähr einen Euro für die Fahrt haben. Naja gut, nicht ganz umsonst, wie gehofft aber trotzdem der Hammer. Von da an, fragten wir immer gleich nach, ob unsere Fahrer Geld verlangten und fuhren von nun an umsonst mit. Die Verständigung war schwierig, da wir nur brockenweise französisch und sehr wenig arabisch konnten. Trotzdem mussten wir nie länger als MAXIMAL eine halbe Stunde warten. Normalerweise war man aber innerhalb von fünf Minuten wieder weg. So kam es, dass wir um 4Uhr nachts die wunderschöne Stadt Marrakesch erreichten. Unser Fahrer lud uns gleich am Busbahnhof ab. Von dort aus wollten wir um 11Uhr den Bus bis nach Tagounite nehmen. Tagounite ist eine Wüstenoase kurz vor der algerischen Grenze.

Als wir also um 4Uhr nachts in Marrakesch ankamen, stand unser Plan fest: Erstmal was essen und dann am Busbahnhof warten, bis unser Bus am nächsten Morgen nach Tagounite fährt. Nachdem wir uns für umgerechnet 5€ zu zweit den Magen vollgeschlagen hatten (inklusive unseres ersten marokkanischen Tees), ging es Richtung Busbahnhof. Dort angekommen erzählte man uns, dass der Bus für die nächsten drei tage ausgebucht sei. Es sei Opferfest, und deshalb wollten alle zu ihren Familien reisen. Also blieben wir bis um 11Uhr, wo der Bus abfahren sollte, um zu schauen, ob nicht vielleicht doch noch ein Platz frei wird. Wurde es leider nicht. Also gingen wir ohne zu schlafen zu einem anderen Busbahnhof der uns empfohlen wurde. Hier war die Hölle los. Nach über zwei Stunden rumgeirre und Verhandlungen wurde uns klar: Hier fährt uns keiner nach Tagounite. Also doch trampen. Durch die Wüste. Na, das kann ja was werden.

Wie wir durch die Wüste getrampt sind, erfahrt ihr hier : klick

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